Wohnstagram – Instagram-Bilder für die Wohnung

30. April 2012 // Dekoration, Do it yourself

 

Instagram. Aktuell der heiße Scheiß, wenn es um Fotos im Internet geht. Erst recht, nachdem Facebook den Laden für 1 Milliarde US-$ gekauft hat und die App auch für Android-User verfügbar ist.

Das Prinzip ja einfach. Foto machen, Filter drüber, hochladen, bei Twitter und/oder Facebook teilen, fertig. Geht schnell, ist aber auch irgendwie flüchtig. Wäre es nicht nett, wenn man seine Wohnung mit den Bilder verschönern könnte?

Services, die Instagram-Bilder auf Sachen drucken gibt es mittlerweile reichlich. Und das ein oder andere Produkt eignet sich auch, um die Wohnung zu verschönern.

Wir selber haben uns zum Beispiel diese Kühlschrank-Magnete bei Stickygram bestellt. Die Qualität ist in Ordnung, viel Kraft haben sie allerdings nicht. Für einen kleinen Einkaufszettel reicht es allemal. Und hübscher als irgendwelche Souvenir-Magnete sind sie auch noch.

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moodycouch by hannah emelie ernsting

27. April 2012 // Inneneinrichtung

Alles andere als ein Standard Sofa ist die Moody Couch. Und so kuschelig! Wie eine kleine Höhle. Hätte ich noch mal eine Single Wohnung oder irgendwann einmal ein Kinderzimmer einzurichten, wäre diese Couch perfekt!

Mehr infos zur Moody Couch gibt es hier.

5 Schritte für ein Room Makeover

12. April 2012 // Inneneinrichtung, Tipps

Nachdem ich schrieb, dass mich unser Wohnzimmer total annervt, stieß ich auf viel Verständnis. Nicht nur, weil unser Wohnzimmer vor dem Makeover wirklich scheiße aussah, sondern weil es vielen von euch ähnlich mit ihren Zimmern in der Wohnung geht. Aber das muss halt nicht sein! Entweder, ihr lasst euch den Wohnprinzen einfliegen oder ihr versucht es selbst einmal. Keine Sorge, soooo schwer ist es nicht.

Ich habe hier 5 Ideen für euch, wie ihr das beste aus eurem ungeliebten Zimmer herausholen könnt:

 

1. Legt euch ein Moodboard an

Ob virtuell in Form von Pinterest oder aber — das ist meiner Meinung nach die kreativste und beste Variante — ihr nehmt Schere, Klebstoff und ein wenig Spucke (die braucht man immer, oder?) zur Hand und erstellt ein Board oder auch ein kleines Buch, in dem ihr Dinge, wie Stoffe, Farbmuster, Stoffbänder, etc hinein klebt, die ihr schön findet, DIYs die ihr ausprobieren wollt oder Zeitungsausschnitte mit Möbelstücken, ganzen Räumen und so weiter. Ihr könnt euer Moodboard auf einer Pinnwand gestalten, dann könnt ihr es jeder Zeit umsortieren oder ihr klebt es eben zusammen. Allein solche Boards sind schon ein Eyecatcher in einem eher tristen Zimmer. Überlegt euch ein Farbschema und macht euch Gedanken, wie euer Zimmer später aussehen soll.

 

 

2. Alles raus!

Klingt radikal — ist es auch! Allerdings sollst du das auch nicht jeden Monat machen. Schieb alles aus dem Zimmer, was beweglich ist. Tische, Stühle und Sessel, das Bett, die Couch, die Vorhänge, Regale und Bilder, alles an Dekoration und was sonst noch beweglich ist — alles raus aus dem Zimmer! Stell es in den Flur oder in ein anderes Zimmer und sieh dir nun dein leeres Zimmer genau an. Überleg dir nun, was mit dem Raum geschehen soll. Jetzt, wo das Zimmer leer ist, kannst du dem Raum entweder einen neuen Anstrich verpassen oder den aktuellen — sofern er dir noch gefällt — auffrischen. Oder vielleicht möchtest du lieber eine schöne Tapete?

Wenn du dem Raum einen neuen Anstrich gibst, kannst du auch gleich alte Bohrlöcher stopfen, sofern diese nicht mehr gebraucht werden.

3. Mach richtig sauber!

Mach es richtig sauber. Auch in den Ecken! Aber so richtig! Und nicht schummeln! Jetzt werden Fenster geputzt, Staubweben aus den Ecken gefischt und auch mal die Heizung entstaubt! Ja, auch zwischen allen Lamellen, mein Freund!! Schränke solltest du bei der Gelegenheit auch abstauben und auswischen. Und bevor du die Gardinen wieder aufhängst, wasche sie! Du glaubst gar nicht, wie schmuddelig Gardinen werden können! Deine Gardinen könnten auch ein makeover vertragen? Kleine Details machen schon große Veränderungen! Färbe deine Gardinen passend zu deinem Farbschema für den neuen Raum, tausche die Gardinenstange aus oder ihr wechselt das Gardinenband aus, mit dem ihr die Vorhänge zur Seite bündelt. Satinband macht sich an dieser Stelle sehr gut!

4. Aussortieren und neu sortieren!

Dein ganzer Krempel aus dem Zimmer steht nun verteilt im Flur und in den anderen Zimmern. Da soll er nicht bleiben. Er sollte aber auch nicht einfach wieder genau an seinen alten Platz zurück gestellt werden. Du hast nun die einmalige Chance, durch deine ganzen Sachen zu gehen, auszusortieren und zu überlegen, was du davon noch wirklich brauchst. Manch einer hält sich an die Regel:"Was ich 2 Jahre nicht gebraucht habe, brauche ich jetzt auch nicht mehr!", das ist ein guter Ansatz, aber das musst du für dich entscheiden. Wir nutzten unsere letzten Umzüge dafür, mal so richtig auszusortieren, aber wenn in nächster Zeit kein Umzug ansteht, ist diese radikale Zimmerausräumung eine prima Gelegenheit.

Du kannst jetzt natürlich auch überlegen, ob deine Möbel noch zu dir passen, noch heile sind oder auf dem Sperrmüll besser aufgehoben sind. Falls du sie verkaufen möchtest, empfehlen wir die eBay Kleinanzeigen. Schnell ein Foto gemacht, Beschreibung dazu und meist meldet sich binnen weniger Tage jemand, der dann dein Möbelstück abholt. Das Geld kannst du sehr gut wieder in neue Möbel oder Deko investieren.

Wenn ihr die Möbel wieder in den Raum schiebt, denkt mal darüber nach, ob sie nicht vielleicht anders arrangiert werden können. Das gibt einem Zimmer meist schon einen völlig anderen Look. Und nicht alles muss sich nur um den Fernseher drehen!

5. Dekorieren!

Alles wirr und bunt zusammen mixen kann auch Charme haben. Aber wenn du dir im Vorfeld ein Farbschema überlegst, wirkt alles stimmiger und nicht so unruhig. Du musst dich nicht an irgendwelche Dekotrends halten, die die Wohn– und Lifestyle Magazine derzeit vorgeben. Werde kreativ! Schaut mal, hier in diesem Flickr Pool könnt ihr euch einige Inspirationen holen.

 

header picture Merissa Revestir / Moodboard yifarn / Room sfgirlbybay /

Kaufrausch am Samstag

10. April 2012 // Allgemein, Dekoration, Inneneinrichtung

Man könnte meinen, wir wären bescheuert, trauen wir uns doch mit Shoppingplänen am Osterwochenende in die Innenstadt. Jeder weiß, die Menschheit dreht bei Feiertagen stets durch und muss Hamsterkäufe tätigen, weil "es könnte ja vielleicht nix mehr da sein und man verhungert womöglich! UND DEKO!! WIR BRAUCHEN DEKORATION FÜR DIE WOHNUNG!!!".

Nachdem wir also unser Wohnzimmer streichen ließen, bereits eine tolle Bildband-Regal-Konstruktion an die Wand montierten (am Karfreitag übrigens!), mussten wir am Samstag — auf mehrfachen Wunsch einer einzelnen Dame (das war dann wohl ich) — in die Stadt. Das Wohnzimmer braucht doch Dekoration! Also, mal eben schnell zum Flohmarkt, dann noch hurtig zu Zara Home, denn dort habe ich schon im Onlineshop eine Vorauswahl getroffen, wollte die Dinge doch gerne mal live sehen, danach zu Habitat und dann noch mal fix ein paar Kleinigkeiten im Asialaden besorgen, denn irgendwie haben wir vergessen, dass ja Feiertag ist und nix Essbares eingekauft. Und genauso lang, wie dieser schachtelige Schachtelsatz, war auch unsere Einkaufsaktion. Soviel zu "mal eben".

Und wie sich das auch für einen Anständigen Interieur Blog gehört, bekommt ihr hier nun unsere Shoppingausbeute präsentiert

Vase in God, Kerzenlampendings & die 2 Fläschchen mit goldenen Splittern von Zara Home, der Hocker vom Flohmarkt und die weiße Vase von Habitat.

 

Das neue Bücherregal

8. April 2012 // Dekoration, Do it yourself, Inneneinrichtung, Organisation, Projekt Wohnzimmer

Wie schon hier berichtet, wurden unsere Bildbände immer eher stiefmütterlich behandelt. Entweder sah man im Regal nur den Rücken oder sie wurden total stylish gestapelt und man sah nur den Rücken oder eben das Titelbild des oberen Buches. Und dabei haben sie es alle verdient, oben zu liegen!

Die Idee, sie einzeln im Wohnzimmer an der Wand auszustellen, fand ich sehr hübsch, Platz ist da und die Quellen für das benötigte Material waren auch schnell gefunden. Also fix einkaufen und losgelegt!

Ausmessen, Löcher in die Wand bohren, ein Mal vermessen, nochmal neu ausmessen und bohren, Dübel in die Löcher stopfen und die Bretter anschrauben — fertig!

Verwendetes Material: 4 RIBBA Bilderleisten von IKEA, 12 Schrauben, 12 Dübel, Wasserwage (besonders wichtig bei Altbauwohnungen!), Kreuz-Linien-Laser PLL360 von Bosch, ein wenig Geduld und vielleicht Spucke, oder so. Wir haben es ohne gemacht.

Und fertig ist das Coffeetablebookshelf im Ersten OG <3 Zu den bisherigen Coffeetablebooks, die ihr vielleicht noch aus diesem Post kennt, kamen noch ein paar dazu.

1. der Elefantenmann von Nomi Baumgartl und Chris Gallucci / 2. Forever Young  von Jaques Olivar / 3. Stillgelegt von Christoph Lingg / 4. Terryworld by Terry Richardson / 5. Early Color von Saul Leiter / 6. Influence von Mary Kate & Ashley Olsen / 7. Food Design XL von Sonja Stummerer / 8. We love hair / 9.  Cult of boys von Toyin Ibidapo / 10. The Polaroid Book von Barbara Hitchcock / 11. Drive by Shootings–Photographs by a New York Taxi Driver von David Bradford / 12. Battlefield 3 Limited Edition für PS3 — kein Coffeetablebook, aber Jakobs Lieblingsspiel. Fliegt gleich da raus…

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